Wanderung in der Vulkaneifel: Auf dem Erlebnisweg Achterhöhe

18.09.2018

Auf Entdeckungstour auf dem Erlebnisweg Achterhöhe

Für die letzte Woche hatte ich mir vorgenommen, den 5 km langen Erlebnisweg Achterhöhe in Lutzerath zu Wandern. So packte ich mittags meinen Rucksack und machte mich mit dem Auto auf in Richtung Lutzerath. Angekommen an dem Wanderparkplatz Tonhügel, schnürte ich meine Wanderschuhe und begann meine Wanderung. In der Nähe von einem Heiligenhäuschen stand eine Informationstafel. Anhand der Tafel konnte ich mir einen guten Überblick über den Verlauf des Erlebniswegs verschaffen und ich war gespannt, was mich erwarten wird. 

 Zu Beginn ging es auf einer asphaltierten Straße hinab ins Tal. Entlang des Wegs wuchsen Sonnenblumen und ich hatte einen wunderschönen Weitblick auf die umliegende Umgebung. In weiter Ferne konnte ich Lutzerath erkennen und schlug dann meinen Weg Richtung Strotzbüsch ein. Nach wenigen Kilometern wechselte der asphaltierte Weg zu einem breiten und gut befestigten Wanderweg. Dort wartete auch der erste Erlebnispunkt auf mich, an dem ich auf einer Informationstafel etwas über Dachsbauten erfahren konnte. Weiter ging es auf dem Weg entlang von Feldern und einer Heidefläche. Ich stellte mir vor, wie es hier wohl im Frühjahr aussehen würde. Wenn das Heidekraut blüht und die Wiesen mit Blumen geschmückt sind, dann wird diese Wanderung garantiert zu einem ganz besonderen Naturerlebnis. 

 

Dann tauchte nach einiger Zeit ein Waldgebiet auf, an dem der Wanderweg berghoch ein Stück entlangführte. Schließlich sah ich die Beschilderung zum Eifelblick Achterhöhe. Voller Vorfreude schlug ich den Weg durch einen kleinen Wald ein und konnte dann einen ersten Blick auf den Aussichtspunkt werfen. Vorsichtig machte ich die ersten Schritte auf dem Skywalk der Achterhöhe. Dann konnte ich in 400 Metern Höhe die einzigartige Aussicht auf das Tal des Ueßbachs genießen. Während der Wanderung war die Wolkendecke immer weiter aufgebrochen und so entschloss ich mich die wärmenden Sonnenstrahlen bei einer kleinen Rast auf dem Waldsofa zu genießen. Von dort konnte ich meinen Blick über die Landschaft streifen lassen, die Ruhe genießen und dem Rauschen des Windes in den Blättern lauschen. 

Ausgeruht und gestärkt ging es hinab durch einen Niederwald. Auch auf diesem Teil des Wegs war die Beschilderung immer sehr eindeutig und es gab keine Schwierigkeit dem Weg zu folgen. Nach einiger Zeit lichtete sich der Wald wieder und ich erreichte den nächsten Erlebnispunkt. Passend zu dem Thema war neben der Informationstafel ein imposanter Ameisenhügel. Dort konnte ich anschaulich etwas über die kleinen Krabbeltiere erfahren. Der letzte Abschnitt des Erlebniswegs führte über Wiesen und Felder zu der Drei Eichen Hütte, an die ein Spielplatz angrenzte. Ein toller Abschluss der Wanderung für Familien mit Kindern. 

Wieder an meinem Auto angekommen war ich ein wenig erschöpft, aber froh den Nachmittag für die Wanderung genutzt zu haben. Die herrlichen Weitblicke und der atemberaubende Ausblick vom Eifelblick Achterhöhe machen den Erlebnisweg zu etwas ganz Besonderen. Diese Wanderung eignet sich nicht nur für Wandereinsteiger, sondern auch für Familien mit Kindern. Gemeinsam kann an den unterschiedlichen Erlebnispunkten etwas über die einzigartige Naturlandschaft der Vulkaneifel gelernt werden. 

Weitere Informationen zu der Wanderung befinden sich in der Tourenbeschreibung bei Outdooractive. 

Julia Schmitz 

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