Willkommen im Gesundland Vulkaneifel

Zu Besuch im Mittelalter

Vor Kurzem durfte ich an einer NATUR AKTIV ERLEBEN Führung von Entspannungscoach Gabi Reuter teilnehmen. Während des Spaziergangs durch Manderscheid sollte die mittelalterliche Vergangenheit der herrlichen Natur- und Kulturlandschaft thematisiert werden. Der Spaziergang startete am frühen Nachmittag am Haupteingang des Maarmuseums.
Bei dem doch sehr warmen Wetter machten wir uns mit einer kleinen Gruppe von insgesamt vier Personen auf in Richtung des Mosenbergs. Dort gab uns unsere Wanderführerin eine kleine Einführung in die Vulkanologie. Sie erzählte uns, wie die Maare entstanden sind und worin eigentlich der Unterschied zu einem Kratersee besteht. Zur Information: Maare wurden durch Wasserdampfexplosionen gebildet. Im Gegensatz dazu entsteht ein Kratersee, wenn sich der Trichter eines Vulkans mit Wasser füllt.

Weiter ging es zu einer Blumenwiese, an der uns Gabi Reuter die heimische Tier- und Pflanzenwelt erklärte. Sie gab uns den Tipp, dass wir bei einem Insektenstich zum Beispiel den Spitzwegerich spontan zur Linderung des Juckreizes anwenden könnten.
Danach führten wir den Spaziergang fort und tauchten wenige Minuten später in den Wald ein. Dort war es direkt etwas kühler und es herrschte eine ganz andere Atmosphäre. Wir verweilten für einen Moment und lauschten andächtig dem kleinen Gedicht, das uns dort vorgetragen wurde. Es ging darum, inwieweit der Wald auch als Therapeutikum genutzt werden kann.
Weiter ging es durch die Leo-Bönner-Allee, eine angelegte Nadelbaum-Allee, zu der Pellenzkanzel. Von dort aus hatten wir einen atemberaubenden Blick auf die Ober- und Niederburg von Manderscheid. An diesem Aussichtspunkt zeigte uns unser Entspannungscoach ein Bild, wie die Burg vermutlich früher einmal ausgesehen hat und berichtete von dem Leben auf der Burg im Mittelalter.

Blick von der Pellenzkanzel auf die Manderscheider Burgen

Blick von der Pellenzkanzel auf die Manderscheider Burgen

Dann wanderten wir ein Stück auf dem Lieserpfad, bis wir die Schmitthütte erreichten. Von dort aus hatten wir einen wunderschönen Rund-um-Blick auf die vor uns liegende hüglige Landschaft. Unten plätscherte leise die Lieser und wir konnten auch den Burgweiher in weiter Ferne entdecken. Bei diesen Temperaturen tat es gut, sich einen Moment auszuruhen und eine Trinkpause einzulegen. Gabi Reuter nutze diese kleine Pause, um ein Gedankenexperiment mit der Gruppe zu starten. Wir sollten die Augen schließen und uns vorstellen, dass wir wie ein Adler die Landschaft aus der Vogelperspektive beobachten. Mit dem vorherigen Ausblick im Kopf und der Stille, die uns umgab, konnte ich mich gut in diese Situation hineindenken und es war ein sehr entspannendes Gefühl.

Ausblick von der Schmitthütte auf die hügelige Landschaft

Ausblick von der Schmitthütte

Weiter ging es dann bergab zu den Burgen. Es begann leicht zu regnen. Die Tropfen, die durch das dichte Laub der Bäume gelangten, waren eine willkommene Erfrischung. Zwischendurch machten wir einige Pausen, um die Natur ganz bewusst zu spüren und mit allen Sinnen wahrzunehmen. Mit geschlossenen Augen lauschten wir dem Rauschen des Windes in den Bäumen und ertasteten zum Beispiel Moos. Beim Kaisertempelchen angekommen legten wir eine weitere Pause ein und genossen den Blick auf die beiden Burgen. Von dort aus ging es auf einem felsigen, von Schiefer geprägten Wanderweg entlang des Fußes der Oberburg zur Tunierwiese am Fuße der Niederburg. Dort finden jährlich die mittelalterlichen Rittertuniere während des Historischen Burgenfestes statt. Wir überquerten mithilfe einer Brücke die Lieser und wanderten hinauf zum Eingang der Burg.

Blick auf die Niederburg von Manderscheid

Die Niederburg von Manderscheid

Brück über die Lieser

Brücke über die Lieser

Stufe für Stufe erklommen wir die Burg und besichtigten die einzelnen Räume. Durch die bildhaften Erzählungen unseres Entspannungscoaches wurde unsere Fantasie angeregt. Man konnte sich sehr gut vorstellen, wie die Räume früher mal ausgesehen haben müssen und wie die Menschen dort gelebt haben. Es ging hoch hinauf bis auf den Burgfried. Von dort hatten wir einen wunderschönen Blick auf die Oberburg.

Stufen hoch zum Burgfried

Stufenaufgang zum Burgfried

Blick durch ein Fenster im Fels auf die Oberburg

Blick auf die Oberburg

Hier endete unser Spaziergang. Es war eine tolle Abwechslung von Ausflügen in die Geologie, Biologie, Vulkanologie und Geschichte in Kombination mit Entspannungs- und Wahrnehmungsübungen. Vielen Dank an Gabi Reuter für diesen tollen und entspannten Spaziergang durch Manderscheid.

Wer auch einmal Lust hat mit Gabi Reuter oder einem der anderen GesundLand Landschaftsmentoren oder Entspannungscoaches eine Tour zu machen findet alle Termine unter NATUR AKTIV ERLEBEN.

Kategorie GesundLand Team unterwegs
Tags , , , , , , , .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich möchte den Newsletter der GesundLand Vulkaneifel GmbH bis auf Widerruf abonnieren.

Im Newsletter informieren wir Sie über Tipps aus unserer Region, Angebote über Urlaubsreisen, Informationen über Veranstaltungen oder über unsere Arbeit.
Wir speichern Ihre E-Mail-Adresse sowie Ihren Namen, wenn Sie ihn angegeben haben. Weitere Informationen speichern wir nicht. Alle Nutzungsdaten zum Newsletter werden von unserem deutschen Mailanbieter Cleverreach anonymisiert, sodass keinerlei Nutzungsdaten von Ihnen erhoben werden.
Sie haben das Recht auf den jederzeitigen Widerruf dieser Einwilligung. Alle weiteren Informationen können Sie in unseren Datenschutzhinweisen nachlesen. Ihre Daten werden nur für die Dauer des Newsletterempfangs gespeichert. Sobald sie den Newsletter kündigen, werden alle Daten automatisch gelöscht. Sie dürfen jederzeit auf uns zukommen, um Ihre personenbezogen Daten, die bei uns gespeichert sind, anzufordern.
Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gerne an unsere Datenschutzbeauftragte wenden: Verena Trappe, trappe@gesundland-vulkaneifel.de. Die Verantwortliche für den Newsletter ist Kathrin Bayerschen, bayerschen@gesundland-vulkaneifel.de.