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Hitsche Maar

Viele Namen trägt diese kleine, eher unauffällige Senke: Hütsche, Hetsche oder am liebsten „et Hetschemäärchen“ nennen es die einheimischen Bewohner. Woher der rätselhafte Titel dieses Trockenmaares stammt, ist schnell und einfach erklärt.

Das Hitsche Maar hat sich vor rund 40.000 bis 70.000 Jahren vor dem Holzmaar und dem Dürren Maar mit ein bis zwei Eruptionen geformt und ist damit das älteste Maar der Holzmaargruppe. In dieser Maargruppe liegen nebeneinander aufgereiht das Hitsche Maar, das Dürre Maar und das Holzmaar. Sie sind nacheinander von Nordwesten nach Südosten entstanden.

Nach seiner Entstehung ist das Hitsche Maar jedoch schnell als sumpfiger Seggenried verlandet. Heute ist das Maar, das auf einer Höhe von 459 Metern üNN liegt, mit seinen 60 Metern Durchmesser das kleinste Eifelmaar. Es ist tief in die umliegenden Felder eingebettet, ist aber sichtbar von der Kreisstraße 18 aus. Der Trichter, in dem sich vulkanisches Auswurfmaterial vom Dürren Maar nachweisen lässt, weist eine Tiefe von etwa 5 Metern auf.  An die Stelle des einst wassergefüllten Kessels ist ein mit Seggen und Binsen bestandenes Feuchtbiotop getreten. 

Neben vielen Vogelarten, die hier in Ruhe nisten können, fühlen sich insbesondere Kröten und Frösche hier pudelwohl. Es gibt so viele, dass die Menschen das Trockenmaar nach seinen Bewohnern benannten. Denn „Hetsch“, das ist der Name der Kröte im örtlichen Platt. 

Entdecken können Sie das Hitsche Maar am besten bei einem Spaziergang über den abwechslungsreichen "Määrchen Naturwaldpfad" am Sammetbach, der auch an Holzmaar und Dürrem Maar entlangführt. Gerade für Familien mit Kindern ist dies eine tolle kleine Wanderung über rund vier Kilometer Länge, die vom Parkplatz losgeht und auch dort endet. 

Parken:

Von Gillenfeld kommend zweigt die L 16 direkt hinter dem Holzmaar nach rechts ab. Hier liegt auf der linken Seite ein großer Parkplatz, von dem es nur wenige Fußminuten bis zum Hitsche Maar sind.


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