Steg am Windsborn Kratersee
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Lavabombe von Strohn

Ein imposanter Zufallsfund - Bei Sprengungen am Wartgesberg 1969 löste sich aus etwa 15 m Höhe der Bruchwand ein gewaltiger Brocken.

Mit seinem gewaltigen Durchmesser von 5 m brachte der fast kreisrunde Fels sowohl die Sprengarbeiter als auch die zur Hilfe gerufenen Geologen zum Staunen.

Erklärungen für seine Entstehung folgten erst später: Als vor 12.000 Jahren der Wartgesberg-Vulkan ausbrach, rutschte ein Stück Kraterwand zurück in den feurigen Schlund. Mehrfach wurde es hinausgeschleudert und fiel zurück, so dass siedend heiße Lavafetzen an den Brocken anhafteten. Er wuchs zu seiner gewaltigen Größe und bettete sich schließlich, erkaltet und beruhigt, in die Kraterwand. 

Stolz über diesen einzigartigen Fund, schafften die Strohner das stolze Stück Lava 1980 in einer schweißtreibenden Aktion zu seinem jetzigen Standort. Am Ortsausgang von Strohn hat die Lavabombe heute ihren gebührenden Platz und ist Ziel ebenso für neugierige Ausflügler wie für Wissenschaftler.


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