Ausblick von Steineberger Ley
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Steineberger Ley

Bereits von weit her lässt sich die Steineberger Ley ausmachen dank der über dem Berg aufragenden Vulcano Infoplattform. Hat man die 139 Stufen erst erklommen, so bietet sich ein atemberaubender Blick von 580 m Höhe auf die umliegende Vulkaneifellandschaft. Weiche Hügel, fast symmetrische Kraterkegel, saftige Felder und hier und dort ein Dorf.

Doch nicht nur das imposante Bauwerk mit seinem noch imposanteren Blick macht die Steineberger Ley zu einem Geheimtipp. Der umliegende Buchenwald mit seinem im Frühjahr von Waldmeister bedeckten Boden strahlt einen verwunschenen Charme aus.

Begibt man sich auf die schmalen Waldwege, so stößt man schnell auf eine auffällige Ansammlung an grün schimmernden, bemoosten Steinen. In einem weiten Ring liegen sie zwischen den Bäumen verstreut. Hier haben Kelten schätzungsweise 500-200 v. Chr. eine etwa 2 ha große Fliehburg errichtet. Mit einem Ringwall sicherten sie sich gegen Feinde ab. Die zerfallenen Mauern sind heute nur noch durch die von Mörtel befreiten Steine sichtbar. In etwa 20 Minuten ist der Wall auf einem Rundweg umwandert, an sieben Stationen sind bemerkenswerte Details zum Leben der Kelten aufbereitet.

Übrigens: „ley“ bezeichnet im Eifler Raum einen Fels oder eine Klippe, meist weist es außerdem auf die Beschaffenheit, nämlich Schiefer hin.


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