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Dauner Maare

Sie sind wohl die berühmtesten „Augen der Eifel“ – die drei Maare um Daun. Wie Perlen aufgereiht liegen Schalkenmehrener, Gemündener und Weinfelder Maar (auch Totenmaar genannt) nebeneinander.

  • Luftbild der drei Dauner Maare
  • Schwimmen und Bootsfahren im Gemündener Maar in der Vulkaneifel
  • Pärchen genießt die Ruhe auf einem Steg am Maar

Wanderwege verbinden sie auf wunderbare Weise, vom Dronketurm auf der Höhe zwischen Gemündener und Weinfelder Maar – dem Mäuseberg – bietet sich ein atemberaubender Blick auf die drei tiefblauen Wasser. Bei klarem Wetter zeigen sich von hier selbst die Höhen des Hunsrücks.

Eng verknüpft ist die Entstehung der drei Maare: aus einer von Südost nach Nordwest laufenden Förderspalte sind sie wohl hintereinander in einem geologisch recht kurzen Zeitraum vor 15.000 bis 30.000 Jahren geboren. Viele Explosionen erschütterten zu der Zeit die eiszeitliche Landschaft um Daun, doch nur in drei Trichtern konnten sich Maarseen ausbilden und bis heute halten. Grund hierfür sind in ihnen anstehende Schiefer-, Sand- und Tonsteinschichten, Gesteine mit stark wasserstauenden Eigenschaften.


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