Ausblick von Steineberger Ley
Sie befinden sich hier: Gesund|Land | Geheimtipps

Unsere Geheimtipps im GesundLand Vulkaneifel

Es gibt Orte, die uns mit ihrem Zauber gefangen nehmen und uns spüren lassen, dass wir etwas ganz Besonderes entdeckt haben. Die Mitarbeiter des GesundLand Vulkaneifel sind da zu Hause, wo andere Urlaub machen. Sie haben ihre Lieblingsplätze verraten und eine Liste von Geheimtipps zusammengestellt, die touristisch noch nahezu unentdeckt sind. 


Am schönsten lässt sich das GesundLand Vulkaneifel zu Fuß entdecken. Schnüren Sie die Wanderschuhe und ziehen Sie los. Beispielsweise zum Achtsamkeitspfad Kleine Kyll, der auf 6,8 Kilometer entlang des Baches führt und dazu aufruft, auch die kleinen Dinge im Leben wertzuschätzen. Der Schöpfungsweg beginnt an der Zisterzienserabtei Himmerod und führt entlang des Flusses Salm. Im Wald, am Wasser und auf den Wiesen weisen Tafeln mit Bibelzitaten auf die Vielfalt der Schöpfung hin. Traumhafte Aussichten hinab ins Üssbachtal und auf die Landschaft der Vulkaneifel bietet der Erlebnisweg Achterhöhe. Lohnenswert ist es, eine Brotzeit mitzunehmen, um sie bei einem tollen Rundumblick auf dem Rastplatz Eifelblick auf der Achterhöhe zu genießen. Auf dem Kappenberg summt und brummt es. Hier bietet sich die Gelegenheit, auf dem Bienenlehrpfad Ulmen etwas über die immer fleißigen Insekten zu erfahren. 

Besonders im Sommer zieht es die Menschen ans Wasser. Auch wenn das Schwimmen nicht überall erlaubt ist, genügt es doch manchmal, über die glatte Wasserfläche zu blicken, um sich zu entspannen. Der Burgweiher Manderscheid liegt still und verträumt im Wald direkt an der Lieser. Teilweise ist der See mit Seerosen bedeckt, was ihm eine romantische Atmosphäre verleiht. Eine Besonderheit ist das Trautzberger Maar. Einst ein Trockenmaar, das für landwirtschaftliche Zwecke genutzt wurde, wurden 2014 umfangreiche Baumaßnahmen unternommen, die dazu führten, dass sich das Maar wieder zum See entwickelt hat und nun die Liste der wassergefüllten Maare der Eifel um ein weiteres ergänzt. Das Hitsche Maar ist im Laufe der Jahrhunderte verlandet und hat sich zum Trockenmaar entwickelt. Das Feuchtbiotop bietet Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Manche haben sich derart vermehrt, dass das Maar nach ihnen benannt wurde. Denn „Hetsch“ ist der Name der Kröte im örtlichen Dialekt. 

Schon von weitem lässt sich die Steineberger Ley mit ihrer über dem Berg aufragenden Vulcano Infoplattform ausmachen. Wenn man die 139 erklommen hat, bietet sich ein atemberaubender Blick von 580 Metern Höhe auf die umliegende Vulkanlandschaft. Der Klidinger Wasserfall hingegen liegt versteckt im Wald. Kein Schild weist ihn aus, es gibt keinen Parkplatz in unmittelbarer Nähe. Dabei ist es der höchste Wasserfall der Eifel. Besonders im Winter bietet sich ein faszinierendes Schauspiel, wenn dicke Eismassen das Wasser gefrieren lassen.

Auch bei schlechtem Wetter bieten sich Ausflugsziele, die noch nahezu unentdeckt sind: Im Museum Steinkiste in Manderscheid werden Gesteine, Mineralien und Fossilien aus aller Welt, allen Erdzeitaltern, in allen Farben und Formen ausgestellt. Rund 1.500 Exponate umfasst die beeindruckende Sammlung. Wer erleben will, wie es war, in früheren Zeiten zur Schule zu gehen, dem sei ein Besuch im Schulmuseum Immerath empfohlen. Besondere Authentizität ergibt sich daraus, dass das Fachwerkgebäude, in dem das Museum untergebracht ist, noch bis 1910 als Schule diente. Hier wird die schulische Entwicklung der vergangenen 200 Jahre anschaulich dokumentiert.

Entdecken Sie das Unbekannte, wagen Sie sich auf neue Wege, lassen Sie Altbekanntes hinter sich – erleben Sie die Geheimtipps des GesundLand Vulkaneifel. 

Seite drucken