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Dierfeld

Dierfeld ist die kleinste Gemeinde in Rheinland-Pfalz und damit auch eine der kleinsten Geminden in Deutschland und liegt unmittelbar am Sammetbachtal. Höhe über NN: 420 m.

Dierfeld in der Eifel ist die kleinste selbständige Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Zehn Menschen sind hier gemeldet. Sie bilden den Gemeinderat und sie sind alle gleichzeitig eine Familie. Dierfeld ist Hofgut und Landwirtschaftsbetrieb. Hier werden ungewöhnliche Produkte vermarktet wie zum Beispiel „Schmuck-Grün“. Vor allem vor Weihnachten werden die Tannenzweige geschnitten, gewogen und gebündelt. Daraus machen Blumengeschäfte dann Kränze und Gestecke. Die Tradition wird hier in Dierfeld hoch gehalten. Mit den Grafen von Manderscheid fing es an. Von ihrer Burg aus beherrschten sie im Mittelalter große Teile der Eifel. Im 16. Jahrhundert bauten sie ein Jagdhaus in Dierfeld, das sie später ihren Verwaltern, der Familie Rüth von Aspe, überließen. Dann bekam es Heinrich-Josef Thielen, der „Eifelheinrich“, ein bedeutender Politiker und Reformer in der Region. Ihm folgte 1909 Hermann von Grewe, der Vater des heutigen Besitzers.


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