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Schwarzenborn

Kleine Gemeinde umgeben von ausgedehnten Mischwaldbeständen im Mönchforst und im Salmtal. 71,2 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet. Höhe über NN: 420 m

1296, am 12. Juni, wird das Dorf Schwarzenborn erstmals erwähnt, als der Ritter Wilhelm von Manderscheid seinen Wald „Kammerforst“ an das Kloster Himmerod verkaufte. Dieser Erwerb des Klosters bei „Schwartzenburne“ wurde am 04.01.1310 von König Heinrich bestätigt. Das Dorf dürfte jedoch viel älter sein, worauf vorgeschichtliche Funde (Steinwerkzeuge) und Grabhügel hindeuten. Schwarzenborn liegt an der alten „Weinstraße“, die früher einmal die kürzeste Verbindung zwischen Trier und Köln darstellte. Schwarzenborn gehörte seit dem Spätmittelalter zur Grafschaft Manderscheid und wurde bis zu ihrem Aussterben im Jahre 1762 von der Linie Manderscheid-Kail regiert, die im nahen Oberkail eine Burg besaß; danach fiel die Herrschaft an die Linie Manderscheid-Blankenheim, bis das linksrheinische Gebiet 1794 französisch wurde. 1814 kam Schwarzenborn zu Preußen, das den Ort über die Bürgermeisterei Oberkail verwaltete. Die Kirche von Oberkail diente den Schwarzenbornern auch als Pfarrgemeinde, aber auch das Kloster Himmerod, rund 3 km südöstlich, prägte die kleine Gemeinde am Rande des Salmtales.  In Schwarzenborn hat es seit alters her an dieser Straße im „Nisenhaus“ eine Herberge mit Brauerei gegeben, in der noch bis etwa 1900 Bier gebraut wurde.


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