Willkommen im Gesundland Vulkaneifel

Mein Tipp: Kleine Vitaminbomben im fruchtigen Herbst

Ich komme gerade aus Berlin. Eine herrliche Stadt voller Leben und Aktionen. Jeden Tag mindestens vier Termine, Gespräche und Kultur. Wenn man durch Berlin läuft, muss man sehr aufmerksam sein und sich in Menschenmengen bewegen. Alles ist voller Geräusche, Gerüche und Lichter. Kaum saß ich im Zug merkte ich, dass ich ganz schön kaputt war. Eigentlich völlig klar, es ist zu viel und zu eng. Die ständigen Einflüsse in der Stadt werden unbewusst aufgenommen und stressen uns.

Wie wunderbar ist es dagegen im GesundLand Vulkaneifel. Nennen wir es einfach mal so: Hier ist alles im Flow. Die Luft jetzt im Oktober ist klar und frisch, es riecht nach Erde und Frucht. Die Natur ist voller Farben und Erlebnisse. So finde ich auf meinen Spaziergängen durch das GesundLand im Herbst immer ganz besonderes Obst am Waldrand, in Hecken, Böschungen und Vogelschutzgehölzen. Es ist die Zeit des Wildobsts. Kleine Vitaminbomben für zwischendurch, denn viele Früchte kann man direkt frisch genießen, so zum Beispiel Hagebutten, Berberitze, Kirschpflaumen oder Kornelkirschen – der pure Frischegenuss.

Collage aus Hagebutten, Vogelbeere und Kastanie

Ich bin aber ein ganz besonderer Fan von der Eberesche, deren Früchte jetzt überall in orangeroten Dolden in der wunderschönen Herbstlandschaft des GesundLand Vulkaneifel zu ernten sind. In Fachkreisen wird die Eberesche als „Zitrone des Nordens” bezeichnet, denn sie übertrifft den Vitamin-C-Gehalt der Zitrone um 80 Prozent. Keine Sorge, das Gerücht, sie wäre giftig, ist absolut falsch. Es gibt heute sogar schon tolle Kultursorten für den Garten.

Großer Strauch mit Vogelbeeren

Während ich ernte, komme ich ganz leicht wieder in meine Mitte. Schon dadurch, dass ich mir überlege, was ich am besten aus den Früchten mache. Am besten schmecken sie kandiert oder als Gelee.

Wenn ich jetzt wieder zu den großen Meetings fahre, habe ich alles wieder ins Gleichgewicht gebracht – durch die Erdung und die Geschenke der natürlichen Früchte.
Ich kann jedem nur eine Auszeit in der schönen Herbstlandschaft empfehlen, denn leistungsfähig bleibt man nur, wenn man sich ein Gleichgewicht aus der Ruhe der Natur und der Lebendigkeit des Alltags schafft.

Bunter Herbstwald und Blick auf ein Maar

Ihre Heike Boomgaarden

Über Heike Boomgaarden

Nomen est Omen. Der grüne Daumen wurde mir im Grunde schon durch meinen Nachnamen Boomgaarden in die Wiege gelegt. Geboren am 08.12.1962 in Wiesbaden und aufgewachsen in Bad Soden, begann ich nach meinem Abitur bei der Landwirtschaftlichen Entwicklungsabteilung der Höchst AG meine Ausbildung als Obstbauerin. Nach einem Auslandsaufenthalt in verschiedenen Gemüsebaubetrieben, packte ich mein Gartenbaustudium 1985 in Geisenheim an. Direkt nach meinem Abschluss begann ich mit dem Aufbau meines Ingenieurbüros, parallel zur Familienplanung. Heute bin ich als Garten- und Pflanzenexpertin in der ARD und im SWR, sowohl im Radio als auch im TV, auf Sendung. Zudem gebe ich in vielen Printmedien Tipps zu allen grünen Themen. Die Natur mit all ihrer Schönheit, Kraft und Vielfalt wieder in das Interesse der Menschen zu stellen, darin liegt der Hauptschwerpunkt meiner Arbeit. Denn das Wesentliche in einer Zeit der absoluten, doch in Frage gestellten, Hochzivilisation und vielfältigen Stressfaktoren, ist die Natur. Die Natur lässt sich nicht beschleunigen, sondern nur betrachten. Das Bewusstsein für Zeit relativiert sich und dieses in einer immer hektischer werdenden Außenwelt. Was kann es Schöneres geben, als sich auf den Weg zu machen, durch die Natur zu wandern, zu radeln oder an lebendigen Orten zu meditieren. Sich von der Natur entlasten zu lassen. Einfach Psyche, Geist und Körper wieder in Einklang zu bringen. Ich bin begeistert von der Idee des GesundLand Vulkaneifel, eine ganze Region die sich die ursprünglichen Lebenskraft der Erde und Natur besinnt. Heike Boomgaarden
Kategorie GesundLand Team unterwegs
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