Willkommen im Gesundland Vulkaneifel

Unterwegs: Kunst und Handwerk zur Entspannung

Was war das für eine schöne Ausstellung! Dieses Wochenende habe ich einmal dazu genutzt, mir etwas Kultur zu Gemüte zu führen. Kunst, um genau zu sein. Und um noch genauer zu sein: Kunst aus der Region von Karl-Heinz Pesch und Petra Laufenberg. Zwei Künstler, die unterschiedlicher nicht sein könnten – auf den ersten Blick. Denn betrachtet man sich ihre Werke einmal genauer, sind sie sich faszinierend ähnlich. Obwohl Karl-Heinz Pesch schmiedet und Holz in seine Werke verarbeitet und Petra Laufenberg malt.

Am Samstag ist im GesundLand Hotel Molitors Mühle in Eisenschmitt mit der Enthüllung eines Gemeinschaftskunstwerks der Startschuss für die gemeinsame Ausstellung gefallen.

Wer sich gerade nicht so recht vorstellen kann, wie das zusammenhängen soll, dem kann ich nur empfehlen, die Ausstellung selbst einmal zu besuchen. Das ist allein auch deshalb schon ein Erlebnis, weil die Bilder und Skulpturen sich durch die Gänge des gemütlichen Hotels schlängeln. Beim Eröffnungsgang hat mir der Schmied erklärt, dass die Werke so angeordnet sind, dass man immer darauf zu läuft. Und genauso war es auch. Als ich die ersten Treppen hinaufgegangen bin, stand ich plötzlich vor dem Rad des Lebens! Eine rundes Holzkonstrukt, in dem kleine Eisenzwerge – das Markenzeichen des Künstlers – den Verlauf des Lebens darstellen. Das Schöne dabei ist: Natürlich hat sich Pesch dabei etwas gedacht, er ist aber auch nicht böse, wenn die einzelnen Betrachter die Stationen individuell und anders interpretieren. Direkt neben der Eisen-Holz-Konstruktion hängt ein Bild von Petra Laufenberg mit genau derselben Thematik und beide beteuern: „Das war purer Zufall, wir haben uns nicht abgesprochen! Wir arbeiten immer separat an unseren Werken, hinterher unterhalten wir uns und stellen fest, das passt total gut zusammen.“

Im nächsten Flur wartet dann ein ganzes Musikensemble an Eisenzwergen. Die einen spielen Instrumente oder singen, die anderen tanzen Ballett und natürlich darf nebendran das Bild eines Geigenspielers nicht fehlen. Die warmen Farben laden einfach dazu ein, minutenlang davor stehen zu bleiben und es zu betrachtet. Das Zusammenspiel der Skulpturen und Bilder ist wirklich spannend und schön anzuschauen.

Ins GesundLand Vulkaneifel mit seiner unvergleichlich schönen Landschaft, die sogar aufgrund ihrer gesunden und entschleunigenden Wirkung eine „Therapeutische Landschaft“ ist, passt die Ausstellung besonders gut, weil sich viele der Kunstwerke mit dem Thema Entspannung beschäftigen.

Zu sehen sind die Arbeiten von Pesch und Laufenberg noch bis zum 3. Januar 2015 im Hotel Molitors Mühle in Eisenschmitt-Eichelhütte.

Kategorie GesundLand Team unterwegs
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