Willkommen im Gesundland Vulkaneifel

Unterwegs: Im GesundLand wachsen Kinder glücklich auf

Lust auf Lernen?

Schule ist nicht nur ein Ort reiner Wissensvermittlung, sondern ein Ort, an dem Erziehung stattfindet.

Ein lebendiges, natürliches Umfeld steigert die Wahrnehmungs-, Gestaltungs- und Ausdrucksfähigkeit. Es macht sozial kompetenter, verbessert die geistigen Leistungen und baut Aggressionen und Ängste ab. Natur macht Lust auf Leben und auf fröhlich sein und damit wieder mehr Lust auf Lernen im klassischen Sinne.

Anders als im Unterricht oder beim Sport gibt es hier kein „Ranking“ um Zensuren und Plätze. Jedes Kind erlebt die Natur individuell so, wie es gerade zu den eigenen Befindlichkeiten passt – egal, ob eher verträumt oder eine Herausforderung suchend, ob körperlich fit oder eher schonend. Zu jeder Zeit kann jedes Kind genau das in der Natur erleben, was ihm gerade gut tut. So kann es sein Wissen auch gefühlsmäßig vertiefen – Wissen und Fühlen sind untrennbar miteinander verbunden. Das ist draußen in der Natur deutlich zu spüren und wichtig für die geistige und körperliche Entwicklung der Kinder. Zu wenig Natur kann krankmachen; ausreichend Natur heilt Körper und Seele. Das, was viele Menschen intuitiv schon lange wissen, bestätigen immer mehr wissenschaftliche Studien: Naturerlebnisse und Naturerfahrungen leisten einen wesentlichen Beitrag zu der erfreulichen Entwicklung zu einem reifen, verantwortungsbewussten, erfüllten und glücklichen Menschen. Empathie – so wichtig in einer menschenwürdigen, freudvollen Gesellschaft – lernen Klein und Groß besonders durch Kontakte mit Natur, mit Tieren und mit Pflanzen.

Natur bekommt aber leider dank überorganisierter Terminkalender in vielen Tages- und Wochenplänen einen hinteren Platz – mit dramatischen Folgen, wenn man die exponentiell ansteigenden Fälle verschiedenster psychischer Erkrankungen in unserer Gesellschaft im Auge und Herzen hat. Um dem in der Entwicklung vorzubeugen, wurde dieses Ganzheitliche Konzept einer neuen schulischen Lebenswelt konsequent für Gillenfeld entwickelt. Die aus der unmittelbaren Begegnung mit der Natur resultierenden Anstöße für das Lernen, die im Schulgarten zugänglichen Naturobjekte und -erscheinungen, die Lebens- und Entwicklungsbedingungen von Pflanzen und Tieren, ihre Beeinflussbarkeit und die daraus erwachsende Verantwortung. Die Wahrnehmung von Lebensmitteln erhält einen völlig neuen Aspekt und führt zu bewussterem Essen.

Der Schulgarten

Das Konzept des Schulgartens und des außerschulischen Lehrortes ist offen für methodische Vielfalt und eignet sich besonders für entdeckendes, differenzierendes und projektorientiertes Lernen. Neben dem Aufbau grundlegenden inhaltlichen Wissens zu Pflanzen und Tieren geht es dabei auch um die Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten des Schülers, wie zum Beispiel um das Pflegen, Beobachten, Experimentieren, Konstruieren und Beschaffen von Informationen. Aspekte der Umwelterziehung lassen sich vor Ort sehr gut erleben und alle Beteiligten erleben die Bedeutung planvoller gemeinsamer und gemeinschaftsbezogener Arbeit in, für und mit der Natur. Das Konzept beinhaltet die Schülerfirma, welche die Produktion und Vermarktung von selbst hergestellten Produkten betreibt. Hier öffnet sich die Schule auch nach außen und bezieht Künstlerateliers, Mehrgenerationenprojekte, regionale Patenschaften und Kooperationen mit in ihre Arbeit ein. Ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft und regionaler Vermarktung wird hier politisches, wirtschaftliches Handeln und Produktqualität gelernt.

Die Schülerfirma beliefert die Schulküche mit ökologischen Produkten. Damit werden wieder die Gesundheitlichen Aspekte aufgegriffen, welche für die Entwicklung unserer Kinder so wichtig geworden sind. Die Arbeiten in allen Bereichen werden medial in einem Internetforum einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Damit wird die Schule Gillenfeld zum Vorreiter aller pädagogischen, politischen, regionalen und visionären Modelle in Deutschland.

Hier schließt sich der Kreislauf und alle Kinder und auch Erwachsenen haben die Möglichkeit, Natürlich Klug zu werden.

Über Heike Boomgaarden

Nomen est Omen. Der grüne Daumen wurde mir im Grunde schon durch meinen Nachnamen Boomgaarden in die Wiege gelegt. Geboren am 08.12.1962 in Wiesbaden und aufgewachsen in Bad Soden, begann ich nach meinem Abitur bei der Landwirtschaftlichen Entwicklungsabteilung der Höchst AG meine Ausbildung als Obstbauerin. Nach einem Auslandsaufenthalt in verschiedenen Gemüsebaubetrieben, packte ich mein Gartenbaustudium 1985 in Geisenheim an. Direkt nach meinem Abschluss begann ich mit dem Aufbau meines Ingenieurbüros, parallel zur Familienplanung. Heute bin ich als Garten- und Pflanzenexpertin in der ARD und im SWR, sowohl im Radio als auch im TV, auf Sendung. Zudem gebe ich in vielen Printmedien Tipps zu allen grünen Themen. Die Natur mit all ihrer Schönheit, Kraft und Vielfalt wieder in das Interesse der Menschen zu stellen, darin liegt der Hauptschwerpunkt meiner Arbeit. Denn das Wesentliche in einer Zeit der absoluten, doch in Frage gestellten, Hochzivilisation und vielfältigen Stressfaktoren, ist die Natur. Die Natur lässt sich nicht beschleunigen, sondern nur betrachten. Das Bewusstsein für Zeit relativiert sich und dieses in einer immer hektischer werdenden Außenwelt. Was kann es Schöneres geben, als sich auf den Weg zu machen, durch die Natur zu wandern, zu radeln oder an lebendigen Orten zu meditieren. Sich von der Natur entlasten zu lassen. Einfach Psyche, Geist und Körper wieder in Einklang zu bringen. Ich bin begeistert von der Idee des GesundLand Vulkaneifel, eine ganze Region die sich die ursprünglichen Lebenskraft der Erde und Natur besinnt. Heike Boomgaarden
Kategorie GesundLand Team unterwegs
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