Willkommen im Gesundland Vulkaneifel

Dem Winter trotzen und raus in den Garten

Hartung, Eismonat, Schneemonat  oder Wintermonat, so wurde der Januar (lat. ianua = Tür, Zugang) früher in Deutschland genannt. Und in der Eifel zeigt er sich ja manchmal auch noch von seiner richtig-schneereichen Seite. In der Schule haben wir früher auch ehrfurchtsvoll von der „Schnee-Eifel“ gehört, das fand ich damals schon spannend. In manchen Jahren hat man jedoch den Eindruck, der erste Monat im Jahr wird seinem Ruf als kalter Schneemonat nicht mehr gerecht. Und für den Gartenfreund ist er nicht ganz ungefährlich, nachzulesen in den alten Bauernregeln: „An Fabian und Sebastian (20. Januar) fängt der rechte Winter an“, wobei es auch schon die ersten Frühlingszeichen geben kann: „Um Fabian und Sebastian fängt schon der Saft zu gehen an“.

Raus in die Natur

Sei´s drum, im Zeichen der zunehmenden Klimaerwärmung bietet der Monat mittlerweile gebietsweise auch etliche frostfreie Tage, an denen man Bäume und Sträucher schneiden kann. Also, nix wie raus in den Garten und noch ein paar Bäume gepflanzt, Holz gesägt oder Bäume geschnitten. Das hält jung und geschmeidig und hilft auf sinnvolle Weise, die überschüssig angelegten Reserven am Körper abzubauen. Sie wissen schon, die Nachwehen von Weihnachtsgans, dem guten Stollen und dem Neujahrssekt und den anderen leckeren Genüssen…Und wer keinen eigenen Garten hat, der wandert durch die herrliche Eifellandschaft. Wind, Sonne, Regen und viel frische Luft, das rau-frische Eifelwetter kurbelt den Stoffwechsel ganz natürlich an. Und ganz wichtig: viiiiel trinken! Wasser, meine ich natürlich. Natürliches Mineralwasser aus den Tiefen des Eifelgesteins, angereichert über Jahrtausende mit allen Mineralien der Region. Ich hatte ganz vergessen, wie schmackhaft unser Wasser ist. So gerüstet kann das Frühjahr bald kommen!

 

Über Heike Boomgaarden

Nomen est Omen. Der grüne Daumen wurde mir im Grunde schon durch meinen Nachnamen Boomgaarden in die Wiege gelegt. Geboren am 08.12.1962 in Wiesbaden und aufgewachsen in Bad Soden, begann ich nach meinem Abitur bei der Landwirtschaftlichen Entwicklungsabteilung der Höchst AG meine Ausbildung als Obstbauerin. Nach einem Auslandsaufenthalt in verschiedenen Gemüsebaubetrieben, packte ich mein Gartenbaustudium 1985 in Geisenheim an. Direkt nach meinem Abschluss begann ich mit dem Aufbau meines Ingenieurbüros, parallel zur Familienplanung. Heute bin ich als Garten- und Pflanzenexpertin in der ARD und im SWR, sowohl im Radio als auch im TV, auf Sendung. Zudem gebe ich in vielen Printmedien Tipps zu allen grünen Themen. Die Natur mit all ihrer Schönheit, Kraft und Vielfalt wieder in das Interesse der Menschen zu stellen, darin liegt der Hauptschwerpunkt meiner Arbeit. Denn das Wesentliche in einer Zeit der absoluten, doch in Frage gestellten, Hochzivilisation und vielfältigen Stressfaktoren, ist die Natur. Die Natur lässt sich nicht beschleunigen, sondern nur betrachten. Das Bewusstsein für Zeit relativiert sich und dieses in einer immer hektischer werdenden Außenwelt. Was kann es Schöneres geben, als sich auf den Weg zu machen, durch die Natur zu wandern, zu radeln oder an lebendigen Orten zu meditieren. Sich von der Natur entlasten zu lassen. Einfach Psyche, Geist und Körper wieder in Einklang zu bringen. Ich bin begeistert von der Idee des GesundLand Vulkaneifel, eine ganze Region die sich die ursprünglichen Lebenskraft der Erde und Natur besinnt. Heike Boomgaarden
Kategorie GesundLand Team unterwegs
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