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UNTERWEGS: Begehung des alten Römerstollens mit Geologen

Zwischen dem jüngsten Maar der Eifel, dem Ulmener Maar, und dem Jungferweiher verläuft dieser alte Stollen, der evtl. römerzeitliche Ursprünge hat. Zwischen 1970 und 1990 wurde er von der Seite des Jungferweiherszugeschüttet. Die Gründe hierfür sind bisher unbekannt. Der Ulmener Stadtbürgermeister Günther Wagner führte die Erkundungsgruppe aus Geologen und Touristikern in den schmalen Tunnel, durch den zur Regulation des Maar-Wasserstands Wasser geführt wird.

Der Eingang des Römerstollens liegt direkt am jüngsten Maar der Eifel, dem Ulmener Maar.

Im Römerstollen steht wie der anwesende Leiter des Referats Ingenieurgeologie erläuterte zunächst Grundgebirge (Ton -, Silt- und Sandsteine des Unterdevons) an, welches im weiteren Verlauf von geschichteten Vulkaniten überlagert wird.

Gespannt hörten wir dem Geologen zu, der uns die verschiedenen Vulkangesteine erklärte.

Am Ende des Ganges ragt ein alter Schacht hinauf und führt zu einem weiteren Gang. Hier trafen möglicherweise die römischen Erbauer auf unterschiedlicher Höhe beim Durchbruch zusammen. Nicht nur die unklare Sicherung dieses Schachtes, insbesondere das um diesen herum plattig abbrechende Vulkangestein stellen nach Aussagen des Fachmannes eine Gefahr dar.

Das Loch befindet sich am Ende des Ganges, wo die römischen Erbauer auf unterschiedlicher Höhe zusammen trafen.

Am Ende des Besuchs war klar, dass eine Öffnung des Römerstollens mit großem Aufwand verbunden sein wird. Als nächsten Schritt empfiehl der Geologe die bergbauliche Vermessung des Tunnels, um gesicherte Erkenntnisse über die mit bloßem Auge schwer erkennbaren Gegebenheiten zu erhalten. Deutlich wurde jedoch auch, dass der Stollen in jeder Hinsicht ein einzigartiges Highlight darstellt. Denn: durch einen Vulkan hindurch verbindet er das jüngste Maar der Eifel mit einem älteren, dem Jungferweiher – eine weltweite Einzigartigkeit! Ob er irgendwann frei zugängig sein wird oder nur im Rahmen von Führungen bleibt abzuwarten. Wir drücken die Daumen, dass bald jeder diese großartige Reise durch die Zeit machen kann.

Über Sarah Schmitz

Als "Kücken" bin ich im GesundLand Vulkaneifel gestartet und habe erfolgreich 2013 meine Ausbildung als Kauffrau für Tourismus und Freizeit bei der Verbandsgemeinde Ulmen abgeschlossen. Die Welt lag mir zu Füßen und ich wollte was erleben. Also erfüllte ich mir einen Traum und reiste für fünf Monate als Volunteer nach Kenia. Zurück in Deutschland war ich auch hier wieder hin und weg von der einzigartigen Natur. Meine „alten“ Kolleginnen und Kollegen hatten mich glücklicherweise nicht vergessen und so unterstütze ich die Tourist Infos Daun und Manderscheid des GesundLand Vulkaneifels. Nach einer Saison entfernte ich mich ein wenig und lernte unserere Partnerregion die Mosel besser kennen. Wohin verschlug es mich wieder nach einem halben Jahr? Richtig, ins GesundLand Vulkaneifel :-) Momentan arbeite ich im Marketing und im Tourismusservice Ulmen und freue mich in einer wunderschönen Natur mit einem liebevollen Team zusammenzuarbeiten.
Kategorie GesundLand Team unterwegs
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